Stachelschwanzwarane                                                                                 (varanus acanthurus)

 

                              

 

Stachelschwanzwarane sind unter den Waranen sicher die beliebteste Art, da sie eine mittlere Größe erreichen und für Warane mehr oder weniger gut zu halten sind. Zu erwähnen wäre noch das Männchen und Weibchen oft nur zur Paarungszeit zusammen gehalten werden können, da entweder das Männchen dem Weibchen nachstellt und es zu gefährlichen Beißereien kommen kann, oder im Falle einer Trächtigkeit die Weibchen sehr unverträglich werden können. Sie haben eine wunderschöne Rückenzeichnung mit einer braunen Grundfarbe, ovalen Kreisen auf dem Rücken und teilweise einen leicht schimmernden rost roten Rücken.

 

Vorkommen/ Temperatur:

v. acanthurus kommt aus Australien wo er oft in Queensland vorgefunden wird. Die Temperaturen sollten tagsüber zwischen 30 und 35 Grad unter dem Spotstrahler bis zu 50 Grad sein und können nachts bis auf 18 Grad sinken.

 

Haltung:

v. acanthurus sollte Pärchenweise gehalten werden, wobei sich die Trennung der Geschlechter, wie oben erwähnt, oft nicht umgehen lässt. Für die Haltung von 1,1 ist ein Terrarium ab einer Länge von 200cm anzustreben. Auch der Nutzen der Höhe ist nicht zu unterschätzen, da diese oft genutzt wird und zum Beispiel Felsaufbauten sehr nützlich sein können.

 

Nahrung:

Ernähren sollte man die Tiere mit Insekten wie Heuschrecken, Heimchen und Grillen, die der Größe der Tieren angepasst sind. Als Ergänzung dienen Mehlwürmer, Zoophobas und nackte Mäuse. Es sollte allerdings nur etwa alle drei Tage gefüttert werden. Trächtige Weibchen sollten öfter aber in kleineren Mengen gefüttert werde, da das verdauen während dieser Zeit sehr schwer fällt. Deshalb wird die Nahrungsaufnahme auch ein paar Tage vor der Eiablage vollkommen eingestellt

 

Technik:

Das Terrarium sollte mit mehreren Leuchtstoffröhren, Spotstrahlern und einer unumgänglichen UV Quelle ausgestattet werden. Ich kann mal wieder nur die Zoo Med Powersun empfehlen, da sie über ihre gesamte Lebensdauer immer den gleichen Wert an UV abstrahlt, eine Lebensdauer von bis zu 4 Jahren hat und fast das volle Spektrum der Sonne widerspiegelt, wobei die echte Sonne natürlich unersetzbar bleibt.

 

Einrichtung:

Das Terrarium sollte mit vielen Ästen ausgestatte sein und eine ca. 10-15cm hohe Sand Schicht enthalten, welcher am besten gut begrabbar sein sollte. Gut eignen sich auch Felsaufbauten in denen sich die Tiere auch verstecken können. Ansonsten sollte man so viel Fläche wie möglich und gute Ausweichmöglichkeiten der Individuen konzipieren.