Leopardgeckos

 (eublepharis macularius)

 

Unter den Geckos gehört der Leopardgecko zu den meist gehaltenen Arten. Und dies aus folgenden Gründen: Er ist leicht zu halten, zeigt ein reiches Verhaltensspektrum, bereitet auch dem Anfänger sehr viel Freude und wird heute in allen möglichen Farbvariationen gezüchtet, was ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehe, da auf der einen Seite die Farbformen sehr schön sind, auf der anderen Seite allerdings in Amerika oft die so genannte Schubladenzucht angewandt wird in welcher die Tiere in kleinen Schubladen auf Zewa und mit einem umgedrehten Blumentopf als Versteck leben.

 

Vorkommen/Temperatur:

Leopardgeckos kommen im Iran und Saudiarabien vor. Die Temperatur sollte tagsüber bei erwa 30 Grad liegen und unter den Sonnenplätzen bei etwa 35-40. Nachts kann sie bis auf 18 Grad sinken. Eine Winterruhe ist gerade bei der Haltung beider Geschlechter ratsam und tut dem Kreislauf und dem allgemeinen Befinden der Tiere sehr gut. Es sollte vorher allerdings darauf geachtet werden dass der Darm der Tiere vollkommen geleert wurde, da der restliche Darminhalt sonst faulen und zum Tod führen könnte.

 

 

                               

Haltung:  Auch bei Leopardgeckos hat sich eine Haltung von 1,3 also einem Männchen und drei Weibchen als sehr gut erwiesen. Somit wird die ständige Potenz des Männchens auf drei Weibchen verteilt und nicht auf eines fixiert. Man sollte eine Gruppe von 1,3 in einem Terrarium mit den Mindestmaßen von 120x60x60 halten.

 

Technik:  Leopardgeckos brauchen lediglich ein oder zwei Sonnenplätze die mit entsprechenden Strahlern erzeugt werden. Das Lichtspektrum kann durch eine Neonröhre ergänzt werden. Ob Leopardgeckos UV- Licht brauchen ist aufgrund ihrer Nachtaktivität noch umstritten. Ich bin jedoch der Meinung das man es nicht brauch, es aber auf gar keinen Fall schaden kann und man den Tiere mit einer UV Quelle nur etwas gutes tut.

 

Einrichtung:  Das Leopardgecko Terrarium sollte mit verschiedenen Temperatur Zonen einigen Sonnenplätzen und vielen Versteckplätzen wie z.B Höhlen oder Korkrinde bestehen, der Bodengrund sollte den Tieren das Anlegen von Höhlen ermöglichen und aus z.B einem Sand Lehm Gemisch bestehen, wobei auf keinen Fall Quarzsand verwendet werden darf, da dieser zu tödlichen Magen Darm Verstopfungen führen kann.

 

Nahrung:  Leopardgeckos sollten mit Heimchen, Heuschrecken und Grillen ernährt werden die bei jeder zweiten Fütterung mit Vitaminpulver bestäubt werden. Als Ergänzung dienen Mehlwürmer, Wachsmottenlarven und nackte Mäuse. Es wird alle drei Tage gefüttert.