Der Chondro-Python                                                                                               (morelia viridis)

 

Der Chondro Python zählt zu den beeindruckensten Schlangen überhaupt, aufgrund seiner wunderschönen Farben und seiner anmutig wirkenden Liegestellung, in der er den Tag verbringt, m. viridis ist nachtaktiv, gehört er zu den schönsten aber auch den Kompliziertesten Schlangenarten. Oft stellen die Tiere einfach die Nahrungsaufnahme ein ohne dass es einen offensichtlichen Grunde dafür gibt. Bisher ist die Haltung dieser schönen Tiere nur Erfahrenären Terrarianern vor enthalten geblieben, wobei ich der Meinung bin dass das so sicher besser ist, da die Tiere dem Anfänger keine große Freude bereiten würden (Probleme in der Haltung, hohe Aggressivität, und es sollten Dinge beachtet werden für die ein Anfänger noch kein Auge hat).                   Von morelia viridis sind fünf versch. nicht gezüchtete Farbformen bekannt, die sich auf dem Festland und versch. Inseln entwickelt haben. SORONG, BIAK, ARU, JAYAPURA, MERAUKE. Wobei Sorong als die Aggressivste beschrieben wird und Biak die längsten Exemplare hervorbringen soll. Karte siehe unten.

 

                              

 

Vorkommen/ Temperatur:

Der Baumpython stammt aus Indonesien, Neuguinea und Teilen Australiens. Die Temperatur sollte tagsüber bei 25-30 liegen und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50-60% gegeben sein. Nacht kann sie bis auf 20 Grad sinken und eine Luftfeuchte von 90-100% ist zu empfehlen. Als UV Quelle sollten hier Leuchtstoffröhren verwendet werden. Ein kleiner Wärmestrahler in Form von einem 60 Watt Spot sollte genügen. Aufgrund der Höhe des Terrariums sollten versch. Temperaturzonen gegeben sein.

 

Haltung:

m. viridis sollte 1,1 oder 1,2 gehalten werden. Das Terrarium sollte für ein Pärchen eine Mindestgröße von          200x80x200 haben. Die Werte können selbstverständlich nach oben verändert werden. Die Höhe des Terrariums spielt eine große Rolle, da es wie der Name schon sagt Baumbewohner sind.  Viele Halter beherbergen die Tieren in kleinen spartanisch eingerichteten Becken und empfehlen sehr kleine Terrarien. Wovon absolut abzuraten ist. Das Terrarium sollte so groß wie möglich sein und so gut wie möglich eingerichtet sein.

 

Technik:

Wie schon oben erwähnt sollte man das Becken mit UV- Röhren und ein, je nach Beckengröße, mit 2 Spotstrahlern ausstatten. Um die relative Luftfeuchtigkeit von 60-100% zu erreichen ist eine gute Beregnungsanlage empfehlenswert.

 

Nahrung:

Der Chondropython ernährt sich in der Natur von Vögeln und Kleinsäugern. Im Terrarium wird er mit Kücken und Mäusen  bzw. Ratten ernährt. In der Regel reicht dies aus. Man kann das Nahrungsspektrum natürlich auch noch etwas ausweiten und Gerbile, Hamster, diverse Vögel o.ä anbieten. Oft kann man so das Verweigern von Futter überbrücken.

 

Einrichtung:

Das Terrarium sollte dicht bepflanzt sein und viele Klettermöglichkeiten in Form von Ästen bieten. Sehr wichtig sind dicke Äste die Quer im Terrarium angebracht werden, da sich die Tiere dort tagsüber aufhalten. Als Bodengrund wird Erde, Humus, oder Pinienrinde empfohlen.

 

Hier die Karte auf der man das Verbreitungsgebiet und die Bereiche, in denen sich die Farbf. entw. haben, sieht.